Kooperation zwischen Gymnasium Oesede und Amazonen-Werke Hasbergen

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Schulleiter Ulrich Schimke (von links), Amazonen-Personalreferent Hauke Jürgens und Sabine Ostendorf von der Maßarbeit setzten im Amazonenwerk Ihre Unterschrift unter ein vielseitiges Kooperationsprojekt.

Mit einem Kooperationsvertrag zur Berufsorientierung und -vorbereitung besiegelten das Gymnasium Oesede und den Amazonen-Werke ihre bereits bestehende Zusammenarbeit. Zur offiziellen Vertragsunterzeichnung trafen sich Schüler und Projektverantwortliche nun auf dem Werksgelände in Hasbergen-Gaste. Frühzeitig Einblicke in die berufliche Praxis gewinnen und Arbeitserfahrung sammeln, dies steht im Zentrum der Kooperation zwischen den Amazonen-Werke und dem Gymnasium Oesede. Unterstützt durch die Servicestelle Schule-Wirtschaft der Maßarbeit wurden mehrere umfassende Kooperationsprojekte erarbeitet und in einem detaillierten Projektplan zusammengefasst. Servicestellen-Mitarbeiterin Magdalena Antonczyk griff dabei auf die Ergebnisse der bereits seit rund drei Jahren bestehenden Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und dem Gymnasium zurück.

Wechselseitige Besuche

So beteiligte sich etwa der Personalreferent der Amazonen-Werke Hauke Jürgens an den berufskundlichen Tagen der Jahrgangsstufe 11 und referierte über aktuelle Entwicklungen und Veränderungen im Bewerbungsbereich. Vor allem derartigen wechselseitigen Besuchen kam in der Vergangenheit große Bedeutung zu. Der nun vereinbarte Projektplan sieht zahlreiche Aktivitäten vor, die mit Aufenthalten im Amazonen-Werk und Einblicken in unterschiedliche gewerblich-technische Tätigkeitsfelder verbunden sind. Betriebspraktische Erfahrungen können Schüler der zehnten Klassen des Gymnasiums etwa im Rahmen eines zweiwöchigen Betriebspraktikums sammeln. Auch der jünst erfolgte und von den Amazonen-Werk unterstützte Besuch der Messe „Agritechnica“ soll wiederholt werden.

Praxisbezüge sollen schulische Arbeit ergänzen

Anlässlich der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages, waren auch Sabine Ostendorf von der Maßarbeit und Schulleiter Ulrich Schimke in Hasbergen gekommen. Thomas Rohm, stellvertretender Schulleiter des Gymnasiums und Verantwortlicher für den Bereich Berufs- und Studiumvorbereitung, gab in Anwesenheit von Schülern und beteiligten Lehrern einen Überblick über die aktuellen und zukünftigen Projekte. „Wir setzen bei der Berufsorientierung bewusst sehr früh an. Die Praxisbezüge sollen unsere schulische Arbeit sinnvoll ergänzen, denn wir sind bestrebt, jeden Schüler bei der Wahl des für ihn passenden Bildungswegs zu unterstützen,“ betonte Rohm. Nach der Vertragsunterzeichnung und einem gemeinsamen Imbiss gab es für Schüler und Projektverantwortliche noch eine Werksbesichtigung.

Text: NOZ

Foto: Uwe Lewandowski / Caroline Bußmann

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